Anfang zwanzig war ich allein in fernen Ländern unterwegs. Frei, neugierig, lebendig.
Nur ein paar Jahre später kippte mein Leben in eine Richtung, die ich mir lange nicht erklären konnte.
Chronische Schmerzen, Dauerschwindel, Angstzustände und Panikattacken. Ich funktionierte so gut es ging. Aber innerlich war ich leer und erschöpft.
Irgendwann war klar: So kann das nicht weitergehen. Ich hatte mich selbst verloren.
Der Wendepunkt kam nicht durch eine schnelle Lösung. Sondern durch die Entscheidung, ehrlich hinzuschauen. Ohne Ausreden. Ohne Wegducken.
Ich holte mir Hilfe. Begann, alte Muster zu erkennen, und kümmerte mich um Körper und Seele. Nicht um „besser zu funktionieren“, sondern um wieder bei mir anzukommen.
Was folgte, war kein einfacher Weg – aber ein echter und wichtiger.
